LowEx Herten – Innovative interkommunale Wärmeversorgung für die „Neue Zeche Westerholt“ in Herten/Gelsenkirchen

EnerAct Teilprojket: LowEx Herten – Innovative interkommunale Wärmeversorgung für die „Neue Zeche Westerholt“ in Herten/Gelsenkirchen

Im Projekt „EnerAct – Energiewende und gesellschafliche Megatrendes“ werden Konzepte zur Umsetzung der Energiewende auf lokaler und regionaler Ebene in Nordrhein-Westfalen erarbeitet. Der Handlungskontext wird dabei zum einen durch die technischen Herausforderungen geprägt. Zum anderen sind die Akteure in den Regionen und Kommunen mit einer Reihe von übergreifenden politischen, technischen und kulturellen Entwicklungen konfrontiert, die durch Dynamiken jenseits der Energiewende vorangetrieben werden.

Das Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung (IDPF) der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) untersucht als ein Projektpartner von „EnerAct“ im Rahmen des Teilprojekts „LowEx Herten“ die Auswirkung gesellschaflicher Megatrends (Urbanisierung, Digitalisierung, Migration) auf die Entwicklung neuer Konzepte für die Wärmeversorgung in urbanen Räumen. Das IDPF greift dabei auf seine langjährige Erfahrung in den Bereichen Bürgerbeteiligung und Partizipation zurück.

Die partizipative Neugestaltung der ehemaligen Zeche Westerholt in Herten/Gelsenkirchen stellt dabei ein praktisches Anwendungsbeispiel im Rahmen von „LowEx Herten“ dar, um transparent neue Wärmeversorgungskonzepte zu entwickeln. In Form von Planungszellen werden die Bedarfe, Kriterien und Perspektiven der Stadtbevölkerung dazu erörtert.  Ebenso wird ein transdisziplinäres Projektkonsortium in den Prozess mit eingebunden (Kommune, Stadtwerke, Wissenschaft, Netzwerker, Hersteller und Planer). Das Teilprojekt „LowEx Herten“ baut auf Erkenntnissen früherer Beteiligungsverfahren (Hertener Klimakonzept 2020+) auf.

Die Ziele des Teilprojekts sind die Erforschung von Dynamiken einer beteiligungsorientierten Neugestaltung urbaner Flächen und die Entwicklung sozial robuster Kriterien, die in ein zukunftsfähiges Wärmekonzept überführt werden können.

Neben „LowEx Herten – Innovative interkommunale Wärmeversorgung für die „Neue Zeche Westerholt“ in Herten/Gelsenkirchen“ werden von weiteren Projektpartnern in drei zusätzlichen Bereichen Umsetzungskonzepte zum Thema Energiewende und gesellschafliche Megatrendes erbarbeitet:

PtX Nutzungspfade in Wuppertal
Wasserstoffmodellregion Emscher-Lippe
Urbane Produktion im Ruhrgebiet

Projektdetails:

Wissenschaftliche Leitung am IDPF:

Prof. Dr. Hans J. Lietzmann, Nora Freier
Fakultät 2 – Politikwissenschaft
Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung (IDPF)
Gaußstraße 20
42119 Wuppertal
Tel. 0049 202 439 3235

Projektleitung am Wuppertal Institut

Dietmar Schüwer

Projektförderung:

Stiftung Mercator

Hauptprojektlaufzeit:

02/2018 – 01/2020

Teilprojektlaufzeit:

04/2018 – 09/2019

Hauptprojektkonsortium (Kernteam):

Wuppertal Institut
Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT
Institut Arbeit und Technik
Kulturwissenschaftliches Institut Essen

Teilprojektkonsortium:

Ramboll GmbH
Bergische Universität Wuppertal, IDPF
Richtvert Energiesystemberatung
Solites Steinbeis Forschungsinstitut für solare und zukunftsfähige thermische Energiesysteme
Watergy GmbH
Universität Duisburg Essen (Lehrstuhl Energietechnik)
RWTH Aachen

Praxispartner:

Stadt Herten (Umweltamt)
Hertener Stadtwekre GmbH
Energieagentur.NRW (Kompetenzzentrum Systemtransformation und Energieinfrastruktur)
Viessmann Deutschland GmbH