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Bürgerbeteiligungsverfahren in Herten vom 03. bis 05.07.2019

Im Rahmen des Bürgerbeteiligungs- und Dialogprozesses vom 3. – 5. Juli 2019 wurden von den zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern in intensiver dreitägiger Sacharbeit Anregungen und Empfehlungen zur Entwicklung der Neuen Zeche Westerholt erarbeitet. 

Zurzeit werden diese zu einem Bürgergutachten zusammengefasst. Es zeigt, wie sich gemeinsam die Zukunft der Neuen Zeche Westerholt klimafreundlich, bürgernah und lebenswert gestalten lässt und eines der bedeutendsten Klimaschutzprojekte in der Region mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort entwickelt werden kann.

Eine Vorschau des Bürgergutachtens finden Sie hier.

Unser herzlicher Dank gilt allen interessierten und teilnehmenden Bürgerinnen und Bürgern, den Referentinnen und Referenten, den Projekt- und Praxispartnerinnen und Partnern, insbesondere den Städten Herten und Gelsenkirchen, der VHS Herten sowie der Stiftung Mercator!

Übergabe des Bürgergutachtens:
Nach Fertigstellung wird das Bürgergutachten vorgestellt und feierlich dem Bürgermeister Fred Toplak überreicht. Zu dieser Veranstaltung sind alle Interessierten herzlich eingeladen! 

Datum: Freitag, 27. September 2019
Uhrzeit: 12:00-13:00 Uhr 
Ort: Neue Torhäuser, Zeche Westerholt 
Adresse: Egonstraße 10, 45896 Gelsenkirchen

Aufwandsentschädigung
Die Aufwendungen für die Teilnahme an der dreitägigen Bürgerbeteiligung werden mit einer finanziellen Pauschale von 100€ vergütet. Die Universitätsverwaltung weist diesen Betrag an jeden Teilnehmenden an. Bei etwaigen Verzögerungen bitten wir Sie um Ihre Geduld.

Fotogalerie

Weitere Fotos sowie der Film zur Beteiligung folgen in Kürze.

Überblick zur Zusammensetzung der Teilnehmenden

Wie sich die Teilnehmenden nach Alter, Geschlecht sowie Berufs- und Bildungsstand zusammensetzen, wurde in der Bürgerbeteiligung mit einem Fragebogen erhoben.
Die folgenden Grafiken zeigen im Überblick die Zusammensetzung; jeweils auch im Vergleich mit statistischen Daten (Stadt Herten, siehe Quellen).

Quellen:
1. Statistische Daten Herten (2019 soweit nicht anders angegeben)
2. Zensus 2011 (Stadt Herten, Kreis Recklinghausen)
3. Simonson, Vogel, Tesch-Römer (Hrsg.): Freiwilliges Engagement in Deutschland. Der Deutsche Freiwilligensurvey 2014.

Paneldiskussion: Nachgefragt

Einige Fragen der Bürgerinnen und Bürger blieben im Rahmen der Paneldiskussion unbeantwortet. Dies wurde von den Panel-Gästen nachgeholt; im Folgenden sehen Sie ihre Antworten.

1.       Wie viele Einwohner leben im Gelsenkirchener Stadtteil Hassel und den Hertener Stadtteilen Westerholt und Bertlich?

Hassel: 19.390|Westerholt: 10.818|Bertlich: 3.485 Einwohner (Stand 2016)

2.       Wie viele Arbeitsplätze sollen auf dem Gelände entstehen?

In der DCF-Untersuchung von Prof. Spars wurde eine Spanne von 600 bis 1.000 Arbeitsplätzen aufgezeigt. Gerechnet wurde daher mit 800  Vollzeitbeschäftigten.

3.       Wie sieht der aktuelle Zeitplan zur Entwicklung des Geländes aus?

10 bis 12 Jahre; denn es wird mit drei Bau- und Förderphasen gerechnet. Phase 1: 2020 bis 2024 (Förderantrag  1 Jahr + Bauzeit 3 Jahre)  / Phase 2: 2025 bis 2027 / Phase 3: 2028 bis 2030. Unter Umständen dauern die Phasen 2 und 3 ebenfalls 4 Jahre

4.       Wird die Entwicklung der Infrastruktur barrierefrei sein?

Alle neuen öffentlichen Infrastrukturen ja. In Bezug auf die Bestandsgebäude und die privaten Investoren könnte es im Rahmen der gesetzlichen Regelungen vielleicht an der einen oder anderen Stelle nur zur Barrierearmut und nicht zur Barrierefreiheit reichen.

Meine persönliche Energiewende – mach‘ ich mit Links! – Eine Zusammenstellung von nützlichen Internetadressen zum Klimaschutz finden Sie hier. Ebenso das „Hertener Klimakonzept 2020+“ und die Dokumentation der Machbarkeitsstudie zum Projekt „Neue Zeche Westerholt“.

Danksagung

Wir bedanken uns bei folgenden Referentinnen und Referenten für ihre Vorträge:

Philipp Baumer,
Bergische Universität Wuppertal
https://www.idpf.eu/
Rolf-Bernd Bracht,
Viessmann
https://www.viessmann.de/
Emily Drewing,
Kulturwissenschaftliches
Institut Essen
https://kulturwissenschaften.de/
Dr.- Ing. Theresa Eckermann,
Stadt Herten – FB 2 – Planen,
Bauen und Umwelt – Stadtent-
wicklung
https://www.herten.de/start.html
Felix Große-Kreul,
Wuppertal Institut
https://wupperinst.org/
Armin Hardes,
Klimaschutzbeauftragter
Gelsenkirchen
https://www.gelsenkirchen.de/de/rathaus/politik_und_verwaltung/vorstandsbereiche_und_dienststellen/33466-koordinierungsstelle-klimaschutz
Dr. Andrej Jentsch,
RICHTVERT

 www.richtvert.de
Steven März,
Wuppertal Institut
(vertreten durch Lea Kings)
https://wupperinst.org/
Dipl.-Ing. Silke Kulka,
Statd Herten – Geschäftsbereich Stadtbaurat – Entwicklung der
Bergbaustandorte
https://www.herten.de/start.html
Dipl.-Geogr. Bernd  Lohse,
RAG Montan Immobilien
https://www.rag-montan-immobilien.de/
Dr. Volker Mittendorf,
Bergische Universität Wuppertal
www.idpf.eu
Dr. Babette Nieder,
Stadt Herten – Büro des Stadtbaurates – Bereich Energie und
Innovation
https://www.herten.de/start.html
Dipl.-Ing. Thomas Pauschinger,
Solites – Steinbeis Forschungsinstitut für solare und zukunftsfähige thermische Energiesysteme
www.solar-district-heating.eu
Prof. Dr. Eckhard Ritterbach,
Ramboll
https://de.ramboll.com/
Dipl.-Ing. Dietmar Schüwer,
Wuppertal Institut
https://wupperinst.org/
Dipl.-Ing. Annalena Warburg,
Ramboll
https://de.ramboll.com/
Nicolas Witte,
Universität Duisburg Essen
https://www.uni-due.de/energietechnik/

Ebenso ein Dank an das Team des IDPF:

Philipp BaumerTechnik und IT
Kyra BöhmeVeranstaltung und Organisation
Nora FreierModeration (Gruppe 1)
Natalie HoostModeration (Gruppe 2)
Prof. Dr. Hans J. LietzmannInstitutsleitung
Christian MartinVeranstaltungsdurchführung
Paul Dimitri NickFoto und Film
Mark SchwalmModeration (Gruppe 1)
Simon Villa-RamirezPraktikant
Yazgülü ZeybekModeration (Gruppe 2)

Kontaktdaten:
Nora Freier
Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung
Bergische Universität Wuppertal
Gaußstraße 20
42119 Wuppertal

Tel.: 0202 439 4794
Mail: freier@uni-wuppertal.de