Rückblick – Tagung des IDPF am 17.10.18

Partizipation & Jazz

Wissenschaft trifft Musik

-Aleatorische Repräsentation in der Bürgerbeteiligung-

 

Takt, Tonalität und Eigensinn – beides trifft auf Politik und Musik gleichermaßen zu. Sie finden auf Bühnen statt, sind in Bewegung. Ihre Wahrnehmung und Ästhetik bestimmen die Resonanzen, die sie erzeugen.
Das Publikum entscheidet über ihren Erfolg oder Misserfolg.

Als Mitglied des Qualitätsnetzes Bürgergutachten richtete das Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung (IDPF) der Universität Wuppertal am 17. Oktober 2018 eine offene Tagung aus.

Prof. Dr. Hans J. Lietzmann (Lehrstuhlinnhaber für Politikwissenschaft an der Uni Wuppertal), Dr. Daniel Baron (Wiss. Mitarbeiter am Institut für Soziologie der RWTH Aachen), Prof. em. Dr. Peter W. Schatt (ehem. Folkwang Universität Essen) und Prof. Dr. Wolfgang Bergem (Lehrstuhl für Politikwissenschaft der Uni Siegen) beleuchteten als  Experten der Beteiligungs-, empirischen Sozial-, Musik- und politischen Kulturforschung das Verhälntis der Wirksamkeit von Musik und Politik hinsichtlich ihrer Mobilisierungs- und Motivationskraft.

Zentrale Erkenntnisse der Vorträge und anschließenden Diskussionen: Musik ist Ausdrucksform und Medium von Politik und weißt darin eine Kontinuität von der Antike bis in die Gegenwart auf. Sie ist eine eigenständige Modellierung des Bezugs auf Welt und Politik.

An die Tagung schloß sich ein exklusives Konzert der Free-Jazz-Künstler
Peter Brötzmann und Hans Peter Hiby an.

Peter Brötzmann Chicago Tentet – Europa Jazz du Mans 2004
Peter Brotzmann Quartet – Jazzfest Berlin’95
NY Times: „A Kind of Orthodoxy Built on Improvisation“

Wir bedanken uns herzlich beim Team des LOCH Wuppertal und insbesondere bei Maria Basel für die musikalische Begleitung der Tagung.